Blutegeltherapie

Das Setzen von Blutegel eignet sich besonders bei akuten Erkrankungen, wie z.B. Abszessen, Furunkeln, Sehnenentzündungen, Arthritis, Blutergüssen, Spat und Hufrehe. Die Blutegel aktivieren über ihren Speichel den Stoffwechsel und lösen Mikrothromben auf.

Die heilende Wirkung der Blutegel ist schon seit sehr langer Zeit bekannt. Erste Aufzeichnungen über Behandlungen mit Blutegeln stammen bereits aus dem Zeitraum ca. 1500 vor Christi.

Der medizinische Blutegel (lat.: Hirudo medicinalis) ist als Ringelwurm mit dem Regenwurm verwandt. An beiden Enden des Blutegels befindet sich ein Saugnapf, der eine zum Festhalten, der andere beinhaltet die Mundöffnung mit ca. 80 feinen Kalkzähnen. Der Biss ist mit einem Insektenstich zu vergleichen.

Die Blutegeltherapie hat, durch den Biss bedingt, eine Doppelwirkung: Zum einen kommt es zur Injektion des Speichels, der bis zu 40 verschiedene Wirksubstanzen enthält und zum anderen zum Absaugen der Thromben.

Die Substanzen des Speichels sind gerinnungshemmend im Gefäßbereich, entzündungshemmend, gefäßerweiternd, antithrombotisch, beleben die Leukozytenaktivität und beschleunigen den Lymphstrom.



Energetische Verfahren dienen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzen nicht die Diagnose und Therapie beim Heilpraktiker und Arzt.

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